SUNKINGS gewinnen deutlich bei den Eisbären (88:69)

Unter nicht optimalen Bedingungen mussten die SUNKINGS auswärts in Hockenheim gegen die BG Eisbären (Karlsruhe/Hockenheim) ran. Denn die Vorbereitung dieser Partie stand nicht unter einem guten Stern. Topspieler der 1. Regionalliga Südwest Ricky Easterling hatte sich zu Beginn der Trainingswoche am Rücken verletzt und konnte nur unter erschwerten Bedingungen trainieren. Auch haben einige Spieler Blessuren aus der Rückrund noch nicht komplett auskuriert. Dann konnte Coach Dennis Mouget beruflich bedingt das Abschlusstraining am Freitagabend nicht durchführen. Für ihn eingesprungen ist der angeschlagene Easterling, mit der klare Aufgabe das Team auf die Eisbären einzustellen.

Mit nur nur acht Spieler reisten die SUNKINGS nach Hockenheim an, da das Oberliga-Team gleichzeitig antreten musste und so entstand ein lebhaftes Spiel. Die Kontrahenten kämpften mit offenem Visier und es wurden auf beiden Seiten viele Körbe erzielt (24:23 SUNKINGS). SUNKINGS-Spieler Samme Unger bewies wiedermal seiner besondere Fähigkeit als Schnellstarter und erzielte in den ersten 10 Minuten drei erfolgreich verwandelte Dreipunktewürfe. Dennoch ließen sich die Eisbären nicht beeindrucken und hielten mit ihren Neuzugängen das 1. Viertel offen.

Zum Start in das 2. Viertel blieben die SUNKINGS ihrer Spielweise, wie in dem Viertel davor, treu. Dazu kam, das Alan Bedirhanoglu sehr viel Pech bei seinen Würfen hatte und spielte ehre unglücklich. Die Saarländer konnten dem Tempo der Eisbären einigermaßen mithalten und in der Mitte des Viertels nahmen die großen Spieler Mujkanovic, Skrobo, Koch und Unger gemeinsam mit Easterling das Heft in die Hand. Sie schafften zur Halbzeit die Eisbären nicht davon ziehen zu lassen und gingen mit drei Punkten Rückstand in die Pause (38:41).

Mit geschickten Auswechselungen setzte Coach Dennis Mouget im 3. Viertel die richtigen Offensivakzenten und ließ die großen Spieler auf dem Feld rotieren, was letztendlich den Unterschied zu den Gastgebern ausmachte. Auch brachte Edgar Schwarz mit seinem intelligenten Ballvortrag sein Team in die Erfolgsspur zurück. Mit guten Augen setzte er seine Mitstreiter immer wieder in optimale Positionen, die auch dann oftmals in Punktgewinnen münzten. Mit einem weiteren Dreier vom glänzend aufgelegten Schweden Unger gingen die Saarländer zu Ende des 3. Viertels in einen elf Punktevorsprung.

Im Schlussviertel zeigte das komplette Team ihr wahres Potenzial, denn auch Alan Bedirhanoglu fand wieder zu seiner Gefährlichkeit zurück. Die SUNKINGS dominierten die Eisbären nach belieben. Nicht nur die hervorragende Teamleistung ist hervorzuheben, sondern auch das Zusammenspiel zwischen den großen Spielern machte den Unterschied aus. Aber ganz besonders ist trotz seines Handicaps die sehr gut Leistung und Einstellung vom Teamkapitän Easterling hervorzuheben. Mit 19 Punkten und 10 Assists schaffte er ein Double-Double. Daneben punkteten weitere vier Mannschaftskollegen zweistellig. Sehr gut harmonisierten die Center Mujkanovic und Skrobo, sie erzielten gemeinsam 33 Punkten. Samme Unger bewies wiedermal seine Dreier-Gefährlichkeit. Auch die anderen Mannschaftsteilen stellten ihr Team in den Vordergrund, was auch letztendlich den Sieg mit 69:88 in Hockenheim ausmachte.  Saarlouis bleibt weiterhin auf dem vierten Tabellenplatz der 1. Regionalliga Südwest direkt hinter Koblenz und liegt mit vier Punkte Vorsprung vor den fünftplatzierten aus Langen.

Nächsten Sonntagnachmittag kommt Stuttgart in die Stadtgartenhalle. Die Gäste haben sich nach einem miserablen Start in die Saison auf den siebten Tabellenplatz mit einer positiven Bilanz (8 Siegen – 7 Niederlagen) heran gekämpft. In der Hinrunde gewannen die SUNKINGS mit 106:75 in Stuttgart. Die Saarlouiser Jungs brauchen nichtsdestotrotz alle Unterstützung ihrer Fans und würden sich über eine volle Halle sehr freuen.

Statistik zum Spiel: Alan Bedirhanoglu 12 Pkt., Ricky Easterling 19 Pkt. 10 Ass. (Double-Double), Edgar Schwarz 6 Pkt. 4 Ass., Ivan Skrobo Pkt. 15 Pkt., 8 Reb, Samme Unger 14 Pkt. 7 Reb., Christoper Koch 11 Min., Mu(hare)m Mujkanovic 18 Pkt., 1 Block, 4 Reb., Jack Tisdale 4 Pkt., 4 Reb.

Start der Rückrunde bei den Eisbären unter nicht optimalen Vorraussetzungen

Am Samstagabend fahren unsere SUNKINGS nach Hockenheim, denn dort tragen die BG Eisbären aus Karlsruhe ein Teil ihrer Heimspielen aus. Der Ex-Club von Ricky Easterling konnte bisher nur zwei Spiele gewinnen. Saarlouis hingegen kann nicht mit dem kompletten Kader anreisen.

Im ersten Aufeinandertreffen trennten sich die Kontrahenten in der Stadtgartenhalle mit 98:95 zu Gunsten der SUNKINGS. Die Eisbären zeigten im ersten Saisonspiel eine ansprechende Leistung, doch in der Folge konnte Karlsruhe trotz der knappen Niederlage die gute Leistung nicht kompensieren. Die Eisbären stehen nach Ende der Rückrunde auf dem vorletzten Tabellenplatz und befinden sich jetzt schon mit dem Rücken an der Wand. Das Management hat darauf schon kurz vor der Winterpause mit Neuzugängen reagiert. Aber sie konnten nur Anfang Dezember letzten Jahres gegen die direkten Konkurrenten aus Lich und Crailsheim positiv punkten, ansonsten wurden die Partien in der 1. Regionalliga Südwest verloren. Nichts desto trotz bleiben die Eisbären gefährlich, denn im zurückliegenden Spiel gegen Stuttgart schaffte die BG bis Ende der regulären Spielzeit die Partie offen zu gestalten. Erst in der Verlängerung mussten sie sich geschlagen geben.

Die SUNKINGS sind nach dem schweren Auswärtssieg gegen die Tigers aus Tübingen auf den vierten Tabellenrang wieder zurück gekehrt und bleiben weiterhin Jäger Nummer eins auf den dritten Tabellenplatz, der mit nur zwei Punkten Differenz von Koblenz verteidigt wird. Auf Rang eins und zwei gastieren Speyer (1) und Schwenningen (2) mit sechs Punkten Vorsprung auf unsere Saarländer.

In Hockenheim wird es für die SUNKINGS sehr schwer werden mit einem Sieg nach Hause zu fahren. Einige Spieler sind nicht zu hundert Prozent Fit, trotz der dreiwöchigen Winterpause konnten nicht alle Blessuren auskuriert werden. Definitiv ausfallen wird Florian Kirsch, der weiterhin Probleme mit dem Fuß hat. Aber er konnte diese Woche schon mit einfachem Training beginnen.

Hochball findet in der Rudolf-Harbig-Halle, Hockenheim um 18 Uhr statt. Ein Sieg gegen die Eisbären ist zwar nicht Pflicht, aber gegen den Tabellenvorletzten sollte auch bei nicht optimalen Bedingungen die Möglichkeit bestehen dennoch zwei Punkte mit nach Hause zu bringen.

Starker Auftritt der SUNKINGS gegen Tübingen

Das erste Spiel im Jahr 2018 und zugleich das letzte Spiel der Hinrunde stand an . Die Saarlouis SUNKINGS zeigten vor dem gegnerischen Publikum eine starken Auftritt und gewannen verdient mit 96:91 gegen die Tigers aus Tübingen.

Die Saarländer starteten schon mal gleich furios mit vier Dreipunktewürfe ins Spiel. Nach vier Minuten Minuten stand es 15:8. Die Gastgeber aus Tübingen forcierten in der Folge die Offensive und konnten an die Saarländer etwas aufschließen. Dennoch hielten Männer von der Saar das Tempo hoch und waren ständig unter dem gegnerischen Korb gefährlich, sodass der Abstand gleich gehalten werden konnte. Mit 29:22 ging das 1. Viertel an die Saarländer.

Nach der kurzen Pause legte in den ersten Minuten Tübingen nach und schafften es durch die glänzend aufgelegten Gastgeberspieler Aksels Ilmars Skaislausks (26 Pkt.) und Nemanja Nadjfeji (14 Pkt.) den Rückstand etwas verkürzen. Saarlouis blieb mit intensivem und brandgefährlichem Basketball ihrer Spielanlage treu und zwang Tübingen im 2. Viertel zu Fehlern.  Auf die Angriffsbemühungen der Gastgeber fanden die SUNKINGS oftmals eine Antwort und bauten zur Halbzeit die Führung weiter auf 54:39 aus. Sehenswert waren ganz besonders die geblockten Würfe der Tübingener Spieler durch Ivan Skrobo und Mu(hare)m Mujkanovic. Wiedermal bewies Unger seine Gefährlichkeit bei seinen Distanzwürfen. Der Topspieler der Regionalliga Südwest Ricky Easterling wirbelte gemeinsam mit Alan Bedirhanoglu und dem glänzend aufgelegten Jack Tisdale unter dem Korb des Gastgebers. Der Halbzeitstand sorgte bei den SUNKINGS für gute Stimmung und war auch noch hoch verdient.

Nach der Halbzeitpause stellte Tübingen ihr Spielsystem um und die Mannen um Coach Sieghörter kamen wacher aus der Kabine. Früh im 3. Drittel wurden die Saarlouiser mit starker Defense und einer überzeugenden Offensive von der Heimmannschaft unter Druck gesetzt. Nach der Hälfte dieses Viertels konnte der Gastgeber auf fünf Punkte verkürzen. Saarlouis beging in dieser Phase zu viele Fouls und setzte sich somit selbst unter Druck.

Mit 62:68 ging es in das hart umgekämpfte Schlussviertel. Coach Dennis Mouget schwor seine Mannen auf die Schlussminuten nochmals ein. Tübingen spürte trotz Rückstand, dass eine eventuelle Niederlage noch anwendbar war. Sie versuchten in den Schlussminuten der Partie mit der Brechstange den Defensivverbund der Saarländer zu knacken, aber die SUNKINGS behielten die Nerven und die Konzentration bei. Mit 96:92 gewannen die Sonnenkönige in Tübingen und starteten erfolgreich ins neue Jahr. Nun liegt Saarlouis auf dem vierten Tabellenplatz mit nur zwei Punkten Rückstand auf den Dritten aus Koblenz.

Statistik zum Spiel: Alan Bedirhanoglu 16 Pkt. 9 Reb., Ricky Easterling 29 Pkt. 6 Reb, Edgar Schwarz 5 Pkt., Ivan Skrobo Pkt. 12 Pkt., 4 Reb, Samme Unger 17 Pkt. 11 Reb. (Double-Double), Mu(hare)m Mujkanovic 8 Pkt., 13 Block, Jack Tisdale 9 Pkt., 4 Steals

SUNKINGS beenden die Hinrunde in Tübingen

Am Sonntag treffen die SUNKINGS auswärts auf Tübingen und zugleich ist es das letzte Spiel der Hinrunde.

Der SV03Tübingen hat bisher nur ein einziges Heimspiel gegen Koblenz verloren und geht somit als Favorit in die anstehende Partie.

Das Farmteam des Bundesligisten Walter Tigers Tübingen besteht aus erfahrenen Regionalligaspielern und hungrigen Talenten, die zum Teil in dieser Saison bereits Erfahrungen in der 1. Basketball-Bundesliga sammeln konnten.

In der Tabelle belegt der Gastgeber mit 16 Punkten derzeit Rang sechs und liegt nur zwei Punkte hinter den SUNKINGS die mit 18 Punkten auf Platz fünf überwinterten. Die Partie beginnt am späten Sonntagnachmittag um 17.30 Uhr in der Uhlandhalle, Tübingen.

Diamonds beenden das Jahr 2017 so erfolgreich wie nur möglich

Zum Jahresende stand für die Damen der SG Saarlouis/Dillingen ein äußerst ungewöhnliches Programm auf dem Plan. Drei Spiele innerhalb von drei Tagen an nur einem Wochenende. Darunter zwei Ligaspiele und ein Pokalspiel. Ein Pensum, das bei dem ein oder anderen Profifußballer bereits beim Gedanken daran die Muskelfaser vor Übermüdung reißen lässt, nahmen die Oberligamädels locker in Kauf.

Zu Beginn des Marathons musste man auswärts in Bitburg antreten. Konnte man den Aufsteiger im Hinspiel noch deutlich bezwingen, musste man sich auf einen nicht ganz so leichten Sieg einstellen. Die Bitburgerinnen kamen in den letzten Spielen immer besser in Form und hatten selbst ein paar Favoriten am Rande einer Niederlage.

Von Beginn an konnte man die Gegnerinnen in der Defensive unter Druck setzen. Ein Mix aus Zonen- und Mann-Mann-Verteidigung war genau das richtige Mittel gegen eine leistungsheterogene Mannschaft aus Bitburg. Im Angriff glänzten die Diamonds mit gutem Passspiel und erfolgreichen Schnellangriffen. Immer wieder gelang es der Topscorerin Caroline Meier zum Korb zu ziehen und ihre Korbleger zu verwerten. Doch nicht nur ihr, sondern zehn der elf mitgereisten Spielerinnen gelang es, sich in die Punkteliste einzutragen. Der Sieg war zu keiner Zeit in Gefahr, wodurch Coach Behnke ausreichend rotieren konnte. Passend zur guten Leistung konnte Michelle Schmitt noch ihren ersten Saisondreier verzeichnen. Am Ende stand ein dominanter Sieg mit 61:39 zu Buche.

An Tag zwei des Wochenendes stand ein Nachholspiel gegen den Tabellennachbarn aus Trier an. Das wichtigste Spiel des Wochenendes sollte die Richtung für die restliche Saison vorgeben. Die Vorzeichen waren eindeutig. Gewinnen die Diamonds, so wahrt man sich die Chance auf einen Aufstieg, vielleicht sogar die Meisterschaft. Verliert man, so kann man aus eigener Kraft nicht mehr an Trier vorbei ziehen und droht im Mittelfeld der Oberliga zu versinken.

In der heimischen Kreissporthalle startete man eher verhalten als gut. Unstimmigkeiten im Angriff führten zu einer mageren Punktausbeute in der Offensive. Nur 11 Zähler konnten im ersten Viertel erzielt werden. Die Diamonds liefen Gefahr wieder die gleichen Fehler wie in der Hinspielniederlage in Trier zu machen. Bereits 2 Monate zuvor konnte die Topscorerin der Gegner nicht unter Kontrolle gehalten werden und traf nach belieben. Bislang schien sich dieses Szenario zu wiederholen.

Im zweiten Viertel konnten die Diamonds dann aber endlich den Schalter auf Vollgas umlegen. Was folgte war das wohl beste Viertel der bisherigen Saison. Im Angriff lief der Ball über mehrere Stationen, bis er immer wieder durch die Reuse rollte. Mehrere Dreier fanden ihr Ziel. Ob mit oder ohne Brett, endlich klappte alles, was sich Coach Behnke zuvor erträumte. Zufrieden, aber noch lange nicht als sicherer Gewinner, ging es mit einem 12 Punkte Vorsprung in die Kabine.

Im dritten Viertel war die Trefferquote zwar nicht mehr so bombastisch wie im zweiten, dafür gelang es jetzt aber die Trierer Topscorerin zu kontrollieren. Viele schlechte Wurfentscheidungen von Trier führten dazu, dass das Spiel von den Gastgeberinnen kontrolliert werden konnte. Konsequent wurde die Führung in der zweiten Halbzeit vergrößert und im letzten Viertel souverän gehalten. Ein verdienter 65:47 Sieg über die MJC Trier war das Resultat einer tollen Teamleistung. Durch den Gewinn des direkten Vergleichs überwintern die Damen punktgleich mit dem ATSV Saarbrücken auf Rang zwei der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar.

Am letzten Tag des Marathonwochenendes war dann noch das Pokalhalbfinalspiel gegen den Landesligisten TV Illingen terminiert. Deutlich konnten sich die Mädels den Einzug in das Saarlandpokalfinale mit 79:33 sichern.

Danke an alle Unterstützer im Jahr 2017. Wir hoffen, dass auch 2018 viele den Weg in die Halle finden werden, um unsere DIAMONDS im Aufstiegskampf zu unterstützen.

So rutscht sich’s gut! Proschd Neijohr!

SUNKINGS schauen auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Der Regionalligist SUNKINGS kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückschauen. Mit dem Klassenverbleib 2016/2017 und einer bisher überragenden und nicht zu erwartenden gespielten Saison 2017/2018 stehen die Saarländer auf einen sehr guten fünften Platz. Die „Acht“ kam wieder in seine alte Heimat zurück und es konnte ein Rücktritt vom Rücktritt vermeldet werden. Auch Teile der Jugend des Stammvereins SG Saarlouis/Dillingen stoßen nach und nach zur SUNKINGS-Familie.

Die Regionalliga Südwest präsentierte sich in der Vorgänger-Saison 2016/2017 von der besten Seite. Gleich mehrere Teams hatten die Möglichkeit in die 2. Basketball-Bundesliga ProB aufzusteigen. Bis kurz vor Ende der Saison kämpften gleich drei Mannschaften um die Meisterschaft. Zugleich mussten sieben Teams, darunter auch unsere SUNKINGS, um den Klassenverbleib zittern. Trotz der durchwachsenen Saison zeigten am Ende die Saarländer ihr wahres Potenzial. Die Saarlouiser zählten zu den jüngeren Teams der 1. Regionalliga Südwest und haben dennoch das Mindestziel Klassenerhalt schaffen können.

Zum Sommer meldete sich der „verlorene Sohn“ zurück. Nach neun Saisons in Saarlouis wechselte Ricky Easterling nach der Saison 2015/2016 zum ehemaligen Bundesligisten aus Karlsruhe. Das Saisonziel der BG Karlsruhe – heute BG Eisbären – war um den Aufstieg in die Pro A mitzuspielen. Nach dem Aus im Viertelfinale der letztjährigen Playoffs bekam Karlsruhe keine Lizenz für die neue Pro B Saison. Der Kontakt in seine „2. Heimat“, wie die „Acht“ Ricky Easterling Saarlouis selbst nennt, riss zu keinem Zeitpunkt ab. Weitere Mannschaftsteile blieben ebenso in Saarlouis. Mit Christopher Koch, Edgar Schwarz, Florian Kirsch, Marius Groß und dem Schweden Alan Bedirhanoglu war der Spielerstamm schnell zusammen. Kurz nach Saisonbeginn meldete sich Mu(Hare)m Mujkanovic vom Rücktritt wieder zurück. Eigentlich wollte er die Basketballschuhe an den Nagel hängen und nun spielt er wiedermal eine fantastische Saison für seinen Saarlouiser Club. Auch hatte Coach Dennis Mouget wiedermal ein gutes Händchen in der Auswahl von neuen Spieler bewiesen, die nicht nur sportlich, sondern auch menschlich sehr gut zur Truppe passen. Als zweiter Schwede und ehemaliger Teamkollege von Bedirahnoglu stoß Samme Unger zu den SUNKINGS. Nach einer anfänglichen Schwächephase zeigte Unger, dass er zu den Leistungsträger des Teams zählt. Unter dem Korb und innerhalb der Zone wurde der Ivan Skrobo verpflichtet. Der sympathische Bosnier schlug ein wie eine Granate und hob mit seiner Klasse das Team auf ein neues Level. Vor den großen Spieler wirbelt der Brite Jack Tisdale. Keiner aus seinem Team ist schneller auf den Beinen und seine Gegner haben oftmals nur das Nachsehen, wenn er auf den Korb zieht. Dann sollten die beiden Youngster Leo Rolgeiser und Jonathan Almstedt nicht vergessen werden. Rolgeiser feierte in Stuttgart gegen den MTV seine Feuertaufe, die er bravurös  absolvierte. Im Training zeigt der Center Almstedt was so in ihm an Potenzial steckt. Auch er wird seine Chance in der Regionalliga sicherlich bald erhalten. Am Schluß steht da noch ein Team hinter der Mannschaft, das aus Trainer, Co-Trainer, Manager, Anschreiber-Team, Scouting-Team, Video-Mann, Streaming-Crew, Cateringcrew, Markus an der Kasse, Hallensprecher, Bodenwischer, uvm. besteht. Erfreulich ist auch die Entwicklung dieses Teams, das stetig neuen Zuwachs erhält und für weitere Aufgaben gerüstet ist.

Die ausgegebene Richtung vor der Saison hieß: „Wir kämpfen gegen den Abstieg“. Dementsprechend stellte Coach Mouget seine Jungs akribisch auf die neue Saison ein. Doch schon nach ein paar Spieltagen stellten alle Akteure schnell fest, dass die SUNKINGS nicht zu den Abstiegskandidaten zählen werden. Nach bisher 13 Spieltagen gewannen die Saarländer neun Spiele und liegen nur zwei Punkte hinter dem Drittplatzierten der Liga. Die Ziele für die restliche Saison sind auch gesetzt. Die Saarlouiser wollen im oberen Drittel der 1. Regionalliga Südwest bleiben und wenn das gesamte Team noch eine Schippe drauflegen kann, sollte dies auch machbar sein.

Ein großer Dank gilt den Sponsoren und Partnern. Mit deren Hilfe und Unterstützung konnten die bisherige Leistung mit erzielt werden. Zum Schluß bedanken wir uns bei unseren treuen Fans. Ohne den sechsten Mann auf der Tribüne wäre vielleicht das ein oder andere Heimspiel nicht so verlaufen, wie es tatsächlich stattfand.

Wir wünschen alle eine frohe Weihnacht und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018!

Das SUNKINGS-Team

 

Nachwuchs-Diamonds mit neuer Trainerin ganz klarer Favorit in der U16/18-Liga

Nach den zwei ersten Spielen unter der neuen Trainerin Myrielle Platte zeichnet sich ein deutlicher Trend ab: Die Mädels der SG Saarlouis/Dillingen sind auf dem Weg zum nächsten Titel. Ein halbes Jahr nach dem kampflosen Gewinn des Saarlandpokals in den Klassen der U16 und U18, stehen unsere Mädels ungeschlagen an der Spitze der saarländischen Liga. In der erst jungen Saison konnte man gegen Völklingen und Illingen zwei Kantersiege feiern. Leider blieben alle weiteren Spiele leider aus unterschiedlichsten Gründen aus. Aus Schiedsrichtermangel und Nichtantretens der gegnerischen Mannschaften konnte die Mannschaft seit numehr drei Wochen nicht mehr spielen. Hoffen wir, dass im neuen Jahr endlich wieder regelmäßig Ligaspiele stattfinden. Dann können auch weitere Erfolge gefeiert werden!

Die Mannschaft setzt sich aus Spielerinnen der Jahrgänge 2000-2006 zusammen. Zusätzlich zu den nur wenigen Spielen der saarländischen Jugendliga mischen die Mädels zum Teil schon bei den Großen mit. In der Oberliga und Landesliga der Damen sammeln die Mädchen der Jahrgänge 2003 und älter bereits erste Spielerfahrung. Auch in der Jugend-Bundesliga gehen einige von ihnen an den Start. Sechs U18-Spielerinnen sind fester Bestandteil der WNBL- Mannschaft der SG Royals Südwest. Somit stellt die SG Saarlouis/Dillingen den größten Anteil von Spielerinnen in der neuen Jugend-Bundesliga-Spielgemeinschaft.

Falls auch du Freude an Bewegung hast und Teil unserer Mannschaft werden willst, dann komm doch einfach mal zum Schnuppern vorbei. Die Mädels trainieren jeden Donnerstag von 16:30 Uhr bis 18 Uhr in der Sporthalle West in Dillingen. Mehr Infos findet ihr auch unter dem folgenden Link: http://www.sunkings.de/?page_id=2660

Auswärtssieg gegen „Die Zwote“ TV Lich mit 94:102 (45:51)

Derzeit führen die Teams aus Speyer, Schwenningen und Koblenz die Tabellenspitze an. Danach folgen punktgleich Langen und die SUNKINGS. Der TV 1862 Langen legte dieses Wochenende mit einem Sieg gegen Mainz direkt nach. Aber auch schon vor der Partie gegen Lich stand für die SUNKINGS fest mit zwei Punkte nach Hause zu fahren. Denn es galt den Anschluss an das Spitzentrio und an den Mitkonkurrent aus Langen nicht zu verpassen.

„Die ZWOTE“ des TV Lich sind, nach der Abmeldung des Profiteams aus der 2. Basketball-Bundesliga ProB Ende der Saison 2016/2017, die erste Herrenmannschaft. Der Zeit stehen die Licher auf dem vorletzten Tabellenrang und wollten vor heimischen Publikum den zweiten Heimsieg in dieser Saison gegen die SUNKINGS erzielen. Dementsprechend verlief das 1. Viertel der Partie, dass sehr eng, aber auch erfolgreich aus Sicht der Saarländer sich darstellte (21:28). Beide Teams belauerten sich und warteten auf individuelle Fehler, dabei agierten die SUNKINGS etwas sicherer. Coach Mouget verlangte vom Beginn an den Druck auf Lich hoch zu halten. Die Hessen spielte aufgrund der intensiven Verteidigung der SUNKINGS unsicher. Trotz des Licher Neuzugangs Chriss Longoria wurden zu viele Würfe nicht getroffen und die Pässe kamen beim Mitspieler nicht an. Zwischenzeitlich erspielten sich die SUNKINGS im 2. Viertel einen komfortablen zweistelligen Vorsprung. Der Licher Trainer reagierte auf die nicht zu erwartenden Rückstand und nahm den US-Amerikaners Longoria aus dem Spiel heraus. Danach begannen die Hausherren besser zu werden und Saarlouis kam immer mehr unter Druck. Lich schaffte es zur Halbzeit auf sechs Punkte heranzukommen (45:51).

Unbeeindruckt davon gab Coach Mouget seine Mannen genügend Ruhepausen und wechselte während der gesamten Partie kontinuierlich durch. Lich agierte zu oft eindimensional, in dem sie in Drucksituationen immer wieder ihrem US-Boy den Ball zuspielten, damit er irgendetwas daraus machen sollte. Und die SUNKINGS, sie spielten abgeklärt und behielten immer das Heft in der Hand. Dem Gegner fiel es schwer ein entsprechendes Erfolgsmittel gegen die Offensive der Saarländer zu finden. Spielerisch erzielten die SUNKINGS ihre zweistellige Führung wieder zurück. Coach Mouget stellte seine Jungs gut auf die taktischen Systeme des Gegners gut ein und setzte im Wechsel mit Alan Bedirhanoglu und Jack Tisdale den starken Licher Guard Longoria ständig unter Druck, sodass dieser nicht seine Gefährlichkeit entwickeln konnte, wie zuvor in seinem ersten Spiel für Lich gegen Stuttgart, da erzielte er weit über 40 Punkte.

Im letzten Viertel ließen die SUNKINGS nichts mehr anbrennen. Wichtiger Garant für den Sieg waren die sogenannten Ergänzungsspieler, dass sind die Spieler, die von der Auswechselbank eingesetzt werden. Sie erzielten 10 Punkte mehr als die Ersatzspieler des Gegners. Überragender Punktewerfer auf Saarlouiser Seite war Ricky Easterling mit 31 Trefferpunkte. Daneben schafften es Alan Bedirhanoglu und Jack Tisdale den US-Amerikaner Longoria unter Kontrolle zu halten und konnten in der Offensive sehr gute Akzente setzen. Unter dem Korb behielten Hare Mujkanovic, Samme Unger, Ivan Skrobo und Christopher Koch die Reboundhoheit und leiteten oftmals Schnellangriffe ein. Sehr souverän und mit viel Übersicht führte Edgar Schwarz sein Team beim Spielaufbau und zum Erfolg. Verletzungsbedingt musste Florian Kirch auf der Bank Platz nehmen. Gemeinsam mit Manager Hanno Mouget unterstützete er als Assistenz-Coach seine Mannschaft.

Nächstes Heimspiel ist erst im neuen Jahr am 21.01.2018 gegen den MTV Stuttgart. Zugleich ist dies das erste Heimspiel in der Rückrunde. Zuvor müssen die Saarländer nach Tübingen und zum Rückrundenstart geht es dann nach Hockenheim zu den BG Eisbären (Karlsruhe/Hockenheim).

Statistik zum Spiel: Alan Bedirhanoglu 13 Pkt. 2 Steals, Ricky Easterling 31 Pkt. 6 Reb, Edgar Schwarz 11 Pkt., 6 Reb. 5 Ass., Ivan Skrobo Pkt. 16 Pkt., 10 Reb, 3 Steals (Double-Double), Samme Unger 3 Pkt. 6 Reb., Christopher Koch 2 Pkt., Mu(hare)m Mujkanovic 11 Pkt., 3 Reb., Jack Tisdale 15 Pkt., 2 Steals

Die SUNKINGS wünschen alle ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Habt einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018!

Auf nach Lich – TV Lich vs. SUNKINGS

Das letzte Basketballspiel unserer SUNKINGS in diesem Jahr steht an und es geht nach Lich. Der TV Lich war ein 2. Ligakonkurrent der SUNKINGS und hat nach Ende der letzten Saison ihre 1. Herren-Mannschaft vom Profibetrieb abgemeldet. Nun ist die ehemalige sogenannte „Die Zwote“ das Aushängeschild des TV Lich.

Im Moment läuft es bei den Hessen nicht rund. Das Team um Coach Knaus konnte nur zwei Spiele bisher gewinnen und liegt auf dem vorletzten Tabellenplatz punktgleich mit dem ehemalige Zweitligist aus Karlsruhe. Die Gastgeber sind dennoch nicht zu unterschätzen, denn sie konnten schon Koblenz vor heimischen Publikum und auswärts TV Langen bezwingen. Auch wurden viele Spiele sehr knapp verloren. Gerade letztes Wochenende gingen sie in Overtime und gaben das Spiel mit nur einem Punkt Differenz ab. Bester Werfer war der Neuzugang und US-Amerikaner Christopher Ross Longoria. Der 1.93m Guard steuerte 44 Punkte bei, nahm sieben Rebounds und gab sechs Assists. Er dominierte fast alleine das Licher Spiel und stand neben Smallforward Robin Pflüger die komplette Spielzeit von 45 Minuten auf dem Feld. Der Gastgeber verfügt über einen großen Kader, aber Coach Knaus fährt in der Regel eine eher kleine Rotation, was dem Tempobasketball der SUNKINGS entgegenkommen könnte.

Durch den US-Neuzugang Longoria bei Lich stellt sich die Aufgabe für die SUNKINGS neu dar, denn Coach Dennis Mouget muss seine Jungs nun auf die neue Herausforderung einstellen. Des Weiteren gilt es die bittere Niederlage gegen Langen vergessen zu machen. Mit einem Sieg gegen die Hessen können die SUNKINGS weitere wichtige Punkte sammeln, um den Platz im vorderen Mittelfeld zu sichern.

Am morgigen Samstagabend um 19:00 Uhr findet in der Dietrich-Bonhoeffer-Schule der Hochball statt.

Langen war das bessere Team

Auf dem Papier trafen zwei gleichwertige Mannschaften aufeinander. Doch auf dem Spielfeld dominierten die Giraffen aus Langen die SUNKINGS und gewannen mit 88:77.

Die Enttäuschung nach Ende der Partie war den SUNKINGS-Spieler deutlich anzumerken. Mit hängenden Köpfen bedankten sich die Spieler bei ihren treuen Fans, denn es reichte nicht aus die Giraffen aus Langen zu schlagen. Die Hessen dominierten über weite Strecken der Partie das Spiel. Nach einem guten Start der SUNKINGS (1. Viertel 25:19) drehten die Giraffen mächtig auf. Ganz besonders auffällig spielte der US-Amerikaner Kent Smith (19 Punkte, 3 Steaks, 9 Rebounds). Er führte sein Team in den darauf folgenden Viertel zwei und drei an (14:23 Viertel 2 und 19:29 Viertel 3). Langen lies den SUNKINGS kaum ein Verschnaufpause und setzte die Taktik ein, die man eigentlich von den Saarländer gewohnt waren.

Saarlouis fand kaum Antworten auf das resolute Auftreten der Giraffen. Unter dem Korb gewann man zwar die Rebounds, aber in der Ausbeute der erfolgreichen Korbwürfe unterlagen sie. Auch die Spielsystem funktionierten nicht so, wie es Coach Dennis Mouget von seinen Mannen es verlangte. Kurzum die SUNKINGS hatten einen rabenschwarzen Tag erwischt.

Nächsten Samstag geht es zum Tabellenvorletzte aus Lich. Mit einem Auswärtssieg können die SUNKINGS den Anschluss nach oben halten.

Statistik zum Spiel: Florian Kirsch 1 Pkt., Alan Bedirhanoglu 16 Pkt., Ricky Easterling 25 Pkt., Edgar Schwarz 8 Pkt., Ivan Skrobo 4 Pkt. 8 Reb., Samme Unger 17 Pkt. 9 Reb., Mu(hare)m Mujkanovic 6 Pkt. & Reb.